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Puch SG 250 Zweitakt Einzylinder 2 Kolben 1958

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Status verkauft
Antrieb Hinterradantrieb
Aufbau Strassenmotorrad

Hubraum 248 ccm
Getriebeart Fussschaltung
Inverkehrssetzung 06.1958
Leistung 17 PS
Puch SG 250 Zweitakt Einzylinder 2 Kolben 1958, Denfeld 2er Sitzbank, teilverchromter Tank, Speichenräder vorne und hinten, Trommelbremsen, hinten einstellbare Federbeine, 2 Tankeinfüllstutzen, einer für Öl der andere für Benzin, Rückspiegel am Lenkerende, einstellbarer Lenkungsdämpfer, Kickstarter, Ladekontrolllampe, Neutral-Kontrolllampe, Zentralständer, Seitenständer, Zündschlossabdeckung, Tankinhalt 13Liter davon 3Liter Reserve, 4-Gang Fussschaltung, Doppelrohr- Auspuffanlage, Kettenantrieb in Kettenkasten, 248ccm 2-Takt Einzylinder Motor mit 2 Kolben und ca. 17PS, Gewicht vollgetankt 155kg.

Die Puch 250 SG (Schwing-Gabel) war ein von der österreichischen Steyr Daimler Puch AG im Puch Werk in Thondorf bei Graz produziertes Motorrad. Das mit einem Zweitakt-Doppelkolbenmotor und einem Schalenrahmen ausgestattete Motorrad der Baureihe SG wurde am 1. Oktober 1953 in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt. Bis zur Produktionseinstellung 1970 wurden 38.584 Puch 250 SGS produziert. Der SG-Baureihe mit einem Hubraum von 250 cm³ gehören neben der 250 SGS auch die Tourenversion 250 SG, die Sportversion SGSS sowie eine Militärausführung 250 MCH an. Der Puch-Zweitakt-Doppelkolbenmotor ist ein Zweitaktmotor mit zwei Kolben je Zylinder, der sich wegen seiner technischen Eigenschaften und seines bescheidenen Kraftstoffverbrauches besonders für den Einsatz in Motorrädern eignete. Die Puch-Werke in Graz stellten ihn von 1923 bis 1970 her. Der italienische Ingenieur Giovanni Marcellino erfand und konstruierte in den 1920er Jahren diesen Motor für Puch. Er versuchte mit dessen Einbau in ein „Volksmotorrad“ das Grazer Unternehmen aus einer finanziellen Krise zu retten. Dies gelang dann sehr schnell: Der Doppelkolbenmotor wurde zum großen Erfolg. In erster Linie rüstete Puch während Jahrzehnten seine Motorräder mit einem Hubraum von 125 bis 500 Kubikzentimetern mit ihm aus. bis 1970 liefen in Graz Maschinen vom Typ Puch 250 SG(A), 250 SGS, 250 TF, 175 SV, etc. mit Zweitakt-Doppelkolbenmotoren vom Band. Beim Zweitaktmotor nach dem Puch-Doppelkolben-Prinzip wirkt jede Kurbelwellenkröpfung über ein gegabeltes oder geteiltes Pleuel und zwei Kolben in eigenen Zylindern auf einen Verbrennungsraum. Die beiden Kolben laufen nicht parallel, das heißt ein Kolben eilt beim Verdichten vor und beim Arbeitstakt nach. Damit lässt sich das Öffnen und Schließen der Schlitze in den Zylinderwänden für den Ein- und Auslass zeitlich gut steuern (unsymmetrisches Steuerdiagramm). Die Spülung im Zylinder war besser als bei anderen Zweitaktmotoren, es wurde nahezu kein Frischgas ausgestoßen. Das Ergebnis war ein geringerer Kraftstoffverbrauch. Die Motoren wurden ursprünglich längs in Motorräder eingebaut, der doppelte Zylinder wurde gleichmäßig vom Fahrtwind gekühlt. Bei der Puch 500 waren zwei Motoren längs hintereinander eingebaut und der hintere Zylinder war schlechter gekühlt, was der Leistung Grenzen setzte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Einzylindermotoren auch quer eingebaut, was Kühlprobleme für den hinteren Teil mit sich brachte. Die Motoren liefen mehrere tausend Stunden ohne Reparatur und blieben sparsam.




Puch SG 250 Zweitakt Einzylinder 2 Kolben 1958



Puch SG 250 Zweitakt Einzylinder 2 Kolben 1958, edles Schwarz und teilverchromter Tank



Puch SG 250 Zweitakt Einzylinder 2 Kolben 1958, grosse Trommelbremse vorne



Puch SG 250 Zweitakt Einzylinder 2 Kolben 1958, Rückspiegel am Lenkerende



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