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BMW R25/2 1952 Einzylinder
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BMW R25/2 1952 Einzylinder

[Bildergalerie]

Status verkauft
Antrieb Hinterradantrieb
Aufbau Strassenmotorrad

Hubraum 247 ccm
Getriebeart Fussschaltung
Inverkehrssetzung 12.1952
Leistung 12 PS
BMW R25/2 1952, 4-Gang Fussschaltung mit Hilfshandhebel am Getriebeblock, 2 gefederte Einzelsitze, Haltegriff für Sozius, massiver Gepäckträger, geschweisster Doppel-Stahlrohrrahmen, seitliche Kugelköpfe für den Seitenwagenbetrieb, Leerlaufkontrollampe, Zündungskontolllampe, Teleskopgabel, Geradweg-Hinterradfederung, Trommelbremse vorne und hinten, Gleichstrom-Lichtmaschine, elektrische 6-Volt-Anlage, Kardanantrieb, 2-farbige 19Zoll Stahlspeichenräder, diverse Chromteile, 22er Bing-Vergaser, mechanische Ölpumpe, längs eingebauter  Einzylinder Viertakt-Motor mit seitlicher Nockenwelle und außen neben dem Grauguss Zylinder in verchromten Stahlrohren laufenden Stoßstangen, Schwalbenschwanz-Auspuff, 247ccm Hubraum und 12PS, Fahrzeuglänge 2020mm, Breite 790mm, Höhe 946mm.

Das Modell R 25/2 ist ein von BMW in den Jahren 1951 bis 1953 hergestellter Motorrad-Typ. Der Vorgänger der R 25/2 war das Modell BMW R 25 mit Teleskopgabel und Geradweg-Hinterradfederung. Von dieser unterscheidet sich die R 25/2 nur geringfügig. Im Gegensatz zur R 25 besitzt die R R25/2 nun eine im Lampentopf integrierte Leerlaufkontrolleuchte, einen „Schwalbenschwanz-Endtopf“, sowie diverse verchromte Bauteile, welche bei der R 25 noch schwarz lackiert waren. Die R 25/2 mit ihren 12 PS, Halbnaben-Bremsen, Teleskopgabel und Geradweg-Hinterradfederung war noch nicht wie die späteren, ab 1955 erschienenen Modelle mit Schwingen versehen. Der Doppelrohrrahmen ist aus Stahlrohr geschweißt mit seitlich angebrachten Kugelköpfen für den Seitenwagenbetrieb. Der LS 200 von Steib war ein angemessener Seitenwagen, der jedoch eine spezielle Zahnradübersetzung des Kardanantriebes erfordert. Die Schutzbleche und der Tank sind aus Stahlblech. Das vordere Schutzblech hat noch den geschwungenen Schmutzlappen ins Stahlblech mit eingearbeitet, der bei den Nachfolgermodellen R 26 und R 27 fehlt. Die Felgen sind aus Stahlblech mit Halbnabenbremsen. Der Motorblock ist wie das Getriebe und der Hinterachsantrieb aus Aluminiumguss. Der Endtopf ist direkt am Rahmen mit Blechlaschen befestigt. Der Motor ist ein längs eingebauter Einzylinder Viertakt-Motor mit seitlicher Nockenwelle und außen neben dem Grauguss Zylinder in verchromten Stahlrohren laufenden Stoßstangen. Diese betätigen die hängenden Ventile im Aluminiumguß-Zylinderkopf über Kipphebel (OHV). Die Kipphebel sind wie der Kolbenbolzen im Pleuel in Bronzebuchsen gelagert. Die Nockenwelle wird über eine Simplexkette von der Kurbelwelle aus angetrieben. Die Ölpumpe ist eine einfache Zahnradpumpe in der Ölwanne, die über einen Schneckentrieb (Untersetzung) von der Nockenwelle angetrieben wird. Auf dem vorderen Kurbelwellenstumpf sitzt die Gleichstrom-Lichtmaschine, zusammen mit dem Laderegler für den Bleiakkumulator spritzwasserdicht gekapselt unter einem Stahlblech-Deckel. Auf dem hinteren Kurbelwellenstumpf sitzt die schwere Schwungscheibe (mit – im Schauloch einsehbarer – Zündeinstellmarkierung), welche die Einscheibentrockenkupplung aufnimmt. Die Kupplung wird über ein Axiallagers mit einer durch die hohle Getriebehauptwelle verlaufende Druckstange betätigt. Der Vergaser ist ein 22-er Bing-Schwimmerkammervergaser (Modell: 1/22/44) mit konischer Nadel im Rundschieber. Das Nass-Luftfilterelement befindet sich direkt auf dem Vergaser. Der Ansaugfilter ist ein Stahlnetz, welches mit Öl benetzt wird, an dem der Staub sich festsetzt. Er dient der groben Filterung der Ansaugluft. Der Luftfilter wird zur Wartung nicht gewechselt, sondern gereinigt und mit Öl neu benetzt. Der Antriebsstrang erfordert am Getriebeausgang ein elastisches Drehmoment-Übertragungselement. Dazu ist bei diesem Modell noch eine schwarze Gummi-Vierlochscheibe (Hardyscheibe) am Zweifingerflansch des Getriebes aufgeschoben, die das Drehmoment der Getriebeausgangswelle auf die Zweifingeraufnahme der Kardanwelle überträgt. Diese Hardyscheibe ist wie bei den Nachfolgemodellen aus Stabilitäts-Gründen mit einem umlaufenden verchromten Stahlring bestückt. Die Kardanwelle zum Hinterrad ist hochglanzverchromt und freilaufend. Das am Winkelgetriebe befestigte Kreuzgelenk der Kardanwelle ist gegen Staub mit einer Alu-Schraubkappe abgedeckt. Gegen diese Schraubkappe läuft ein mit der Welle rotierender Dichtungsgummi, der den losen Schmutz aus dem Kardangelenk fernhält. Das Winkelgetriebe im Alugusskorpus ist ein Kegelradgetriebe mit 90°-Umlenkung.





BMW R25/2 1952 Einzylinder



BMW R25/2 1952 Einzylinder



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