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Chevrolet Corvair 700 2.4 1961


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Chevrolet Corvair 700 2.4 1961

[Bildergalerie]

Status verkauft
Antrieb Heckantrieb
Aufbau Limousine

Hubraum 2372 ccm
Getriebeart Handschaltung
Inverkehrssetzung 11.1961
Leistung 96 PS
Chevrolet Corvair 700 2.4 1961, 4-Gang Schaltgetriebe, Heckmotor, Doppelvergaser, Heckantrieb, 4-Türen, 6 Sitzplätze, Radio-Cassettengerät, neue Weisswandreifen, Analoguhr, 2. Hand-Fahrzeug (war die letzten 46 Jahre im gleichen Besitz), abklappbare Rücksitzlehne, 2-Farben Lackierung white/ jewel blue, blaues Kunstleder Interieur, 2.4 Liter 6 Zylinder Boxermotor luftgekühlt mit 2372ccm Hubraum und 96PS, Fahrzeuglänge 4572mm, Breite 1699mm, Höhe 1360mm.

Der Chevrolet Corvair ist ein amerikanischer Wagen mit Heckmotor, der von der General Motors-Tochterfirma Chevrolet von 1959 bis 1969 gebaut wurde. Der Corvair hatte wie die gleichzeitig erschienenen Konkurrenzmodelle Ford Falcon und Plymouth Valiant die Aufgabe, das Programm des größten amerikanischen Autoproduzenten nach unten zu erweitern und eine Alternative zu den Ende der 1950er-Jahre zunehmend erfolgreichen Importwagen, in erster Linie zum VW Käfer, zu bieten. Die dabei angebotene technische Lösung machte den Corvair einzigartig. Während seit Jahrzehnten alle amerikanischen Personenwagen einer Standardbauweise folgten (wassergekühlter, längs eingebauter Frontmotor, Hinterradantrieb), orientierte sich der Corvair – als einziges amerikanisches Serienauto – am VW Käfer. So bekam er eine Pendelachse mit einem luftgekühlten Heckmotor. Als Zugeständnis an den amerikanischen Geschmack wurde dieser deutlich größer als der des VW Käfer: Ein Sechszylinder-Boxermotor mit anfangs 2300 ccm Hubraum, später zusätzlich 2400 ccm und 2700 ccm. Neben der viertürigen Limousine gab es noch einen fünftürigen Kombi namens Lakewood, ein zweitüriges Coupé und ein zweitüriges Cabriolet. Sogar ein Kleinbus (ähnlich dem VW-Bus) war unter dem Namen Greenbrier Sportswagon erhältlich. Die Karosserieform der ersten Serie (1960 bis 1964) mit der umlaufenden, stark betonten Gürtellinie war Vorbild für den NSU Prinz 4, Fiat 1300 und den ZAZ 968. Angeboten wurden ab Oktober 1959 ein zweitüriges Coupé und eine viertürige Limousine in Standard- und Deluxe-Version, dazu kam ab Mai 1960 als sportliche Version das Corvair Monza-Coupé; alle Modelle wurden von einem 2,3 Liter großen Sechszylinder-Boxermotor mit 81PS oder, mit Doppelvergaser, 96PS. Geschaltet wurde über ein manuelles Dreiganggetriebe oder eine Powerglide-Automatik mit zwei Gängen, ab 1961 stand zusätzlich ein Viergang-Schaltgetriebe zur Wahl. Für das Modelljahr 1961 wurde das Programm um einen fünftürigen Kombi und eine Monza-Limousine erweitert (ferner erschienen ein Sports Wagon genannter Kleinbus beziehungsweise Transporter), zugleich vergrößerte das Werk den Motor auf 2,4 Liter, wobei die Nennleistung unverändert blieb. Ab 1962 gab es das Basismodell nur noch als Coupé und die Monza-Reihe wurde um ein Cabriolet und einen Kombi aufgestockt. Darüber rangierte die neue Serie Monza Spyder, deren 2,4-Liter-Boxermotor dank Turbolader auf 152PS kam. Ab Herbst 1963 wurden die Motoren auf 2,7 Liter vergrößert und leisteten in Saugversion 96PS, mit Turbo im Monza Spyder weiterhin 152 PS. Die Turboversion wurde nochmals gesteigert und zuletzt zusätzlich mit 2,9 Liter-Motor und 180 PS angeboten. Außerdem gab es noch für das Baujahr 1964, die im GM-Assemblingwerk in Biel/Bienne gefertigte viertürige Limousine mit 2,7 Liter-Motor und 112 PS (Serie 700, Karosserietyp 1959–1964). Im September 1964 präsentierte Chevrolet auf unverändertem Radstand von 2743 mm den Corvair der zweiten Generation mit etwas größerer Karosserie. Geliefert wurden anfänglich das Basismodell Corvair 500 als Hardtop-Coupé und -Limousine, der besser ausgestattete Corvair Monza als Coupé, Limousine und Cabriolet und als neues sportliches Spitzenmodell der Corvair Corsa nur als Coupé und Cabrio. Der Corsa wurde von einer Hochleistungsversion des 2,7-Liters mit 142PS angetrieben – die Turbo-Version stand gegen Aufpreis und auf ebenfalls 142PS gedrosselt oder als Topversion mit 183PS weiterhin im Angebot –, die übrigen Modelle von der bisherigen, 96PS starken Version dieser Maschine (gegen Mehrpreis gab es zusätzlich eine Variante mit 112PS). 1967 entfiel der Corsa ersatzlos, mit ihm die 183 PS-Version der Turbomaschine. Für das Modelljahr 1968 wurde die viertürige Limousine aus dem Programm genommen; somit blieben das Grundmodell als Coupé und der Monza als Coupé und Cabrio im Angebot. Dabei blieb es bis zum Produktionsende am 14. Mai 1969. Mit dem Chevrolet Electrovair von 1964 und Electrovair von 1965 entwickelte die General Motors Advanced Engineering Group zwei Versuchsfahrzeuge mit Elektroantrieb. Der Corvair wurde als leichtester PKW von Chevrolet (ausser der Corvette) gewählt, ausserdem war der Heckmotor vorteilhaft für den Umbau. Beide basierten auf der viertürigen Limousine. Bei der ersten wurden die hinteren Türen zugeschweisst um dem Fahrzeug mehr Steifigkeit zu geben. Es erhielt einen Satz Batterien mit insgesamt 532 V Spannung welche jedoch den ganzen Koffer- und Motorraum ausfüllten. Dies machte es erforderlich, dass auch anstelle der Rücksitzbank Komponenten untergebracht werden mussten. Verwendet wurde ein Elektromotor von AC Delco mit 115 kW. Mit einer Spitze von 80 MPH (knapp 130 km/h) und einer Beschleunigung von 16 Sekunden auf 60 Meilen (96 km) waren die Leistungen vergleichbar mit dem Serienwagen. Die Silber-Zink-Akkumulatoren waren jedoch schwer und erhöhten das Gewicht von 2500 lb (1134 kg) auf etwa 3000 lb (1684 kg). Electrovair II wird oft als 1966er Modell bezeichnet. Es ist heute Bestandteil der Sammlung des GM Heritage Center.







Chevrolet Corvair 700 2.4 1961



Chevrolet-Corvair-700-2.4-1961, 2-Farben Lackierung white/ jewel blue



Chevrolet Corvair 700, 4-Gang, 2.4 1961



Schon 1961 mit Doppelscheinwerfer ausgestattet, Chevrolet-Corvair



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